Podcast Nahbar

NAHBAR. Nächstenliebe und Nachbarschaft ist ein Podcast über das Einmaleins des Zusammenlebens. Gemeinsam mit Stephanie Schwenkenbecher und anderen Gästen frage ich: Wie viel Nähe, wie viel Distanz tut uns gut? Wer ist überhaupt „mein Nächster“ Was bedeutet dann: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst?

Ein Podcast von:

Foto von Peter Bartmann, der gemeinsam mit Stephanie Schwenkenbecher zum Thema Nächstenliebe und Nachbarschaft podcastet

Peter Bartmann
Theologe, Autor & Berater

Stephanie Schwenkenbecher
Theologin & Lektorin

Aktuelle Folge hören

NAHBAR – unsere ersten Folgen

In den ersten Folgen sprechen wir über unsere Nachbarschaften auf dem Land bei Greifswald und in Berlin. Und wir fragen uns, was Nächstenliebe bedeutet: Ist das alte Wort noch verständlich? Ist die Nachbarschaft der Testfall für die Nächstenliebe? Warum ist es wichtig, sich in andere Menschen hineinzuversetzen? Muss ich meine Nachbarschaft pflegen, damit ich im Notfall Hilfe erwarten kann? Oder funktioniert Nächstenliebe ganz anders?

Wenn wir über diese großen Fragen sprechen, gucken wir in die Welt, in der wir leben. Wo trifft man sich in unserem Dorf bei Greifswald? Ja, es gibt gute Treffpunkte, auch wenn die Dorfkneipe schon lange geschlossen ist. Wir grüßen uns – und daran kann man anknüpfen, auch wenn man sich nicht persönlich kennt. Und wie sieht’s in unserer Berliner Siedlung aus den 1920er Jahren aus? Wer trifft sich wo – in Sportvereinen, Kirchengemeinde oder Kiezgenossenschaft?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, lesen und recherchieren wir, wir führen Interviews und wir freuen uns, wenn Du Deine Erfahrungen und Sichtweisen mit uns teilst. Schreib uns eine Mail an podcast@nahbar.net !

In Folge 1 unseres Podcasts NAHBAR – Nächstenliebe und Nachbarschaft erkunden wir, was es bedeutet, ein guter Nachbar zu sein und wie Nächstenliebe im Alltag sichtbar wird. Beide Themen werden uns im Podcast immer wieder begegnen. Und wir erklären, wie wir zu diesem Podcast gekommen sind.

In Folge 2 werfen wir einen Blick in die Bibel, wo zum ersten Mal von Nächstenliebe die Rede ist. Das Gebot der Nächstenliebe steht schon im Alten Testament. Im Neuen Testament wird es zum höchsten, d.h. zum wichtigsten Gebot überhaupt. Was ist ursprünglich gemeint – und was heißt es praktisch? Wie kann ich Menschen lieben, mit denen mich gar nicht viel verbindet.

In diesem Gespräch erkunden wir die Treffpunkte in unseren Nachbarschaften. Auch wenn die Dorfkneipe nicht mehr in Betrieb ist, gibt es in einem Dorf bei Greifswald viele Gelegenheiten, wo Menschen sich treffen. Und genauso in einer Berliner Vorstadtsiedlung. Aber das entsteht nicht von alleine. Wir sprechen übers Engagement und die Strukturen, die das möglich machen.

… die Geschichte vom Barmherzigen Samariter, dem Reisenden, der an einem Verletzten am Wegrand nicht vorbei geht. Warum handelt er so? Wie kommt er dazu – und andere nicht? Stephanie will wissen, was diese Geschichte mit dem Sinn des Lebens zu tun hat? Für Peter ist das Mitleid der Schlüssel. Er fragt sich, ob er nicht oft vorbeigeht an Menschen, die ihn brauchen, weil er es immer so eilig hat.

Stephanie und Peter halten viel von Empathie, Einfühlungsvermögen. Für Stephanie ist das eine Möglichkeit, in Konflikten innezuhalten und sich ins Gegenüber hineinzuversetzen. Peter hat eine Geschichte erlebt, in der eine Frau spontan genau das tut, was ihre Nachbarin braucht. Und die Goldene Regel, worum geht es da genau?

In dieser Folge sprechen wir über den „gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Was ist damit gemeint, warum beschäftigen sich Wissenschafter:innen damit? Und wie viel Zusammenhalt ist notwendig in unseren Nachbarschaften?

Grüßt man bei Euch in der Nachbarschaft? Und was bedeutet das für Euch? Dazu hat Stephanie eine Geschichte aus ihren Studienzeiten, die ihr immer noch nachgeht. Gemeinsam versuchen wir zu verstehen, warum man sich grüßt und warum nicht – und was das bedeutet.